Coverbild Podcast Folge 24 von "Mensch Muddi" - mach 2026 zu deinem besten Jahr

Im Transkript mitlesen:

Mach 2026 zu deinem allerbesten Jahr: Ein Jahresrückblick-Ritual

Einleitung: Schluss mit dysfunktionalen Verhaltensweisen

Mach 2026 zu deinem allerbesten Jahr. Und das am besten ohne Dauerfeuer-Dopamin-Kicks, wie zum Beispiel zu viel Alkohol, zu viel Kurzvideokonsum, zu viel Zucker, zu viel Junkfood, zu viel Shopping-Exzesse. Also all diese ganzen dysfunktionalen Verhaltensweisen, die dir nicht gut tun, von denen du eigentlich auch weißt, dass sie dir nicht gut tun, du aber total oft in so einem Autopiloten-Modus in bestimmten Momenten deines Lebens, meistens wenn wir im Mangel sind, trotzdem immer wieder dazu greifst. Auch wenn du weißt, dass du dich schlechter fühlst hinterher, du fertiger bist als vorher, weil sie dir im ersten Moment Entspannung und ein gutes Gefühl vorgaukeln.

Und wenn du was daran verändern möchtest im kommenden Jahr, dann bist du hier genau richtig. Herzlich willkommen bei Mensch Muldig. Dein Podcast für einen sober Lifestyle.


Fünf Fragen für ein Jahr, das den Unterschied macht

Ich habe dir fünf Fragen mitgebracht, um 2026 wirklich zu einem Jahr zu machen, das anders wird. Ein Jahr, was den Unterschied macht. Und oft ist es ja so, dass dieser Jahreswechsel für uns so ein Wendepunkt ist. Wir gehen oft schon auch so ein bisschen in die Rückschau, lassen das Jahr nochmal kurz Revue passieren. Meistens relativ kurz, relativ schnell. Manchmal gucken wir auch noch mal so ein bisschen in uns hinein. Wie geht es uns? Wie war das Jahr? Aber meistens ist es doch eher eine Vorausschau. Was möchte ich anders haben im nächsten Jahr?

Es gibt Rituale wie die Raunechte. Es gibt Vision Boards. Es gibt die Jahresplanung fürs kommende Jahr. Es gibt die Frage nach dem Fokus fürs kommende Jahr. Und das ist halt alles das, was wir uns wünschen für das, was kommt. Und die meisten von uns beschäftigen sich oder haben sich auch schon mal mit Vorsätzen beschäftigt. Was wollen wir anders machen im kommenden Jahr? Ab jetzt wollen wir alles anders machen oder ein bisschen was anders machen oder manchmal auch die Entscheidung treffen. Ich habe keinen Bock mehr auf diese blöden Vorsätze, klappt eh meistens nicht, ich lasse alles so, wie es ist.


Klartext: Unsere Entspannungsgewohnheiten

Und du bist vielleicht eine von denen, die entspannt abends mit einem Glas Wein auf der Couch sitzt oder mit einem Handy in der Hand. Und wenn wir mal zum Ende des Jahres, traue ich mich mal, Klartext zu sprechen, wenn wir entspannen, indem wir ein Nervengift konsumieren oder unsere Zeit sinnlos auf Plattformen wie TikTok, Instagram, Facebook verschwenden oder unsere Zeit und unsere Gesundheit verschwenden mit der Hand in der Chipstüte oder dem Mund voller Schokolade.

Das ist genau das, was viele machen. Und die meisten, die das machen, spüren aber auch irgendwo ganz tief drin, dass es nicht so richtig geil ist. Und diese guten Vorsätze, die kommen ja nicht von ungefähr. Meistens haben wir Vorsätze oder nehmen wir uns vor, etwas zu verändern, weil wir schon wissen, da gibt es die eine oder andere Verhaltensweise in unserem Leben, die nicht so richtig gut ist. wo wir schon festgestellt haben, nee, also so ganz gut, so ganz gesund, so ganz in Einklang, damit bin ich nicht. Deshalb sagen wir, es soll sich was ändern und deswegen nehmen wir uns vor, im kommenden Jahr etwas anders zu machen.


Der erste Schritt: Die Entscheidung

Und da ist es dann im ersten Schritt auch total egal, was das sein soll, also für welche Veränderung du dich da entscheidest. Wichtig ist, es startet, ob es jetzt gute Vorsätze sind oder ein Vision Board ist oder die Raunechte sind, es startet mit einer Entscheidung. Wir entscheiden uns dafür, etwas anderes zu tun.

Und wenn du sagst, ja, ist so bei mir, das Leben ist gerade eher so mittel, es darf sich was verändern, dann habe ich fünf Fragen für dich mitgebracht, die du jetzt in diesem Jahr im Idealfall noch beantworten solltest für dich, damit dein nächstes Jahr wirklich zu deinem besten Jahr bis jetzt wird. Und dafür braucht es erstmal nur eine Entscheidung. Es braucht erstmal nur ein Ja, ein Ja zu diesem Podcast zum Beispiel. Das ist schon mal die erste Entscheidung gewesen. Ja, du hörst diesen Podcast jetzt.


Das Workbook: Dein Begleiter für nachhaltige Veränderung

Und wenn du das Maximum da rausziehen möchtest aus dieser Folge, wenn du das wirklich nachhaltig machen möchtest, wenn du wirklich was verändern möchtest, dann habe ich auch noch ein Geschenk für dich mit dieser Podcast-Folge mitgebracht, nämlich ein Workbook. Das sind 15 Seiten, die du dir ausdrucken kannst, wo du reinschreiben kannst. Da hast du haptisch was in der Hand. Das handschriftliche Aufschreiben, Fragen formulieren, Aufschreiben hat nochmal eine doppelte Wirkung. Das findet unser Gehirn ziemlich cool, wenn wir das machen und es nicht nur uns so im Kopf überlegen.

Und die Frage ist halt, wie ernst ist es dir, wirklich, wirklich was zu verändern? Ja, den Link zum Workbook, das ist kostenlos, findest du den Shownotes, da kannst du es dir einfach runterladen und ich würde dir wirklich empfehlen, mach auf Pause, lad dir das Workbook einmal runter, druck es dir aus und dann setz dich hier wieder hin, drück wieder auf Play und benutze dann das Workbook.

Ja, also alleine schon die Entscheidung, dir das runterzuladen, ist eine Entscheidung. Das Auszudrucken ist auch eine Entscheidung und das dann auch zu benutzen, zusammen mit dieser Folge, es heißt ja Workbook, also arbeiten, du sollst damit arbeiten, ist auch eine Entscheidung und diese Entscheidungen sind wichtig, um dich darauf auszurichten, dass etwas wirklich verändert werden soll.

Hier kannst du das Workbook runterladen.


Du bist nicht allein mit einem schwierigen Jahr

Und ja, vielleicht hattest du dieses Jahr ein richtiges Kackjahr. Vielleicht hast du viel zu viel von dem gemacht, was dir nicht gut tut. Vielleicht hast du dich auch deswegen oft über dich geärgert, weil du es nicht hinbekommen hast, das zu ändern, obwohl du es dir schon vielleicht oft vorgenommen hast. Und lass mich dir sagen, und da bin ich mir tausendprozentig sicher, damit bist du nicht alleine. Und es bedeutet schon gar nicht, dass mit dir irgendwas falsch ist. Ganz im Gegenteil. Wenn du sagst, das war Kacke, das war ein Kackjahr, dann bist du dir dessen bewusst. Und das ist schon super viel wert. Und es ist vor allem auch der erste Schritt, den es braucht, um in die Veränderung zu kommen, um wirklich was zu verändern.

Diese Bewusstheit, ja, die ist Gold wert. Ohne diese Bewusstheit funktioniert Veränderung nicht. Und das ist eine gute Energie, wenn du diese Bewusstheit hast, die kannst du jetzt nehmen und kannst dich inspirieren lassen von dieser Folge, in der ich dir jetzt ein kleines Ritual vorstelle zum Jahreswechsel, das ich schon seit ein paar Jahren in mein Leben integriert habe. Und dass ich immer, ja, ich feiere das, auch wenn es nicht immer nur angenehm ist, aber es bringt immer unglaublich viel.


Gemeinsam ist es noch wertvoller

Macht auch Spaß, sowas gemeinsam zu machen. Das heißt, wenn du magst, teile die Folge, teile den Link zum Workbook mit Freunden, mit Familie, mit deinen Besties. Kommt zusammen und macht es gemeinsam. Diese Zeit um Weihnachten und um den Jahreswechsel herum ist ja sowieso auch die Zeit der Verbundenheit. Wir treffen Familie, wir treffen Freunde, wieso nicht mal mit denen zusammen was Neues wagen und vielleicht gemeinsam das Jahr abschließen und ja auch gemeinsam einen Blick ins neue Jahr werfen.

Und da kann dieses Workbook eben helfen, noch tiefer in die Fragen einzusteigen, die ich dir mitgebracht habe. Es ist einfach ein guter Begleiter für diese Folge, um das Ganze auch noch ein bisschen zu intensivieren.


Warum die Rückschau so wichtig ist

Das Ritual ist vielleicht ein bisschen anders als das, was du bisher kennst. Denn wenn es um diesen Jahresabschluss geht, um das neue Jahr, um die Raunechte, um die Vision Boards, dann ist es halt immer dieser Blick nach vorne. Wir schreiben uns Wünsche auf, was wir uns fürs neue Jahr wünschen. Was soll 2026 in mein Leben kommen? Wir erstellen uns ein Vision Board mit wundervollen Bildern drauf, was wir in unserem Leben anziehen möchten, was in unserem Leben passieren soll.

Und eine Sache, die wir dabei aber meistens vergessen, ist die Rückschau. Ja, es gibt die Sperrnächte, die im Dezember ja auch stattfinden und die sich mit dem vergangenen Jahr beschäftigen. Aber die kennt kaum jemand. Auch die Raunechte sind ja relativ unbekannt, auch wenn es immer bekannter wird. Aber irgendwie ist es auch nachvollziehbar, dass man sich mit dem, was gewesen ist, gar nicht so sehr auseinandersetzen möchte. Vor allem nicht, wenn man das Gefühl hat von Kack, ja bitte geh vorbei. Dieses, ich mach drei Kreuze, wenn das Jahr vorbei ist. Mir fällt ein Stein vor dem Herzen, wenn das Jahr vorbei ist. Ich freue mich schon auf die Rakete, die ich in die Luft jage, um zu feiern, dass dieses Jahr endlich vorbei ist.

Bitte, bitte, komm endlich neues Jahr, komm du Neustart, komm und mach alles besser, mach alles anders. Und das ist auch nachvollziehbar, aber wenn wir nur nach vorne schauen und wenn wir uns nicht zumindest einen kleinen Moment nehmen, um auf das vergangene Jahr einmal zurückzublicken, dann kann es eben sein, dass wir einen ziemlich wichtigen Teil der Planung des neuen, des geilen Jahres, was wir uns ja wünschen, verpassen.


Verstehen, was war, um zu verändern, was kommt

Weil um zu verändern, was kommen soll, müssen wir gucken und verstehen, oder dürfen wir gucken und verstehen, was war. Wir dürfen nochmal genau schauen, was dieses Jahr wirklich passiert ist. Und ich bin mir sicher, das wird nicht nur Kack sein. Ja, wir leben in einer Polarität. Das Jahr ist gespickt mit Schlechtem und Gutem. Wir hatten alle Tiefs, aber wir hatten auch Hochs. Wir hatten alle Verluste, aber wir hatten auch Gewinne. Ich habe geweint, aber ich habe auch gelacht. Und du sicherlich auch. Das Leben geht eben in Wellen. Und mit diesen Wellen schenkt uns das Leben Lektionen.

Und was wir immer so denken ist, ja klar, ich erinnere mich, ich erinnere mich, was das Jahr über gewesen ist, will ich mich gar nicht zu sehr mit beschäftigen. Aber die Krux dabei ist, dass wir erinnern uns nicht wirklich, weil wir bzw. unser Gehirn ziemlich gut darin ist, Dinge zu verdrängen, Dinge zu vergessen. Gar nicht mehr so genau auf dem Schirm zu haben, was eigentlich wirklich passiert ist. Und da bin ich mir sicher, wenn du dich gleich auf diese Rückschau wirklich einlässt, dann wirst du das auch erleben. Dann wirst du es am eigenen Leib spüren, was ich meine oder was dein Gehirn mit dir macht.


Step 1: Die Rückschau auf 2025

So, deswegen ist es so wichtig, dass wir starten. Wenn du das Workbook jetzt ausgedruckt hast, dann starten wir dort mit Step 1. Das ist unterteilt dieses Ritual in den ersten und in den zweiten Schritt. Und im ersten Schritt geht es einmal um die Rückschau. Es geht darum, auf 2025 zurückzublicken und das Jahr nicht nur einmal kurz in Gedanken Revue passieren zu lassen, sondern wirklich zu gucken, was war.

Unser Gehirn erinnert die letzten zwölf Monate nicht korrekt und vergisst auch viel. Und wenn wir aber nicht wissen, wo wir eigentlich herkommen, dann ist es total schwer, ein Ziel zu setzen, in eine Richtung zu fahren, wenn wir gar nicht wissen, wo der Anfang des Ganzen war. Also es macht total Sinn zu wissen, wo startet der Weg, um dann auch im zweiten Schritt nachher nach vorne zu gucken, ein Ziel vor Augen zu haben, was in unseren Alltag auch wirklich passt. Und das wollen wir ja. Wir wollen uns Ziele setzen, die nicht gleich im Nichts verpuffen und wir uns gleich wieder am Ende total schlecht fühlen. Wir wollen ja, dass es diesmal funktioniert.


Frage 1: Was waren deine Tiefpunkte?

Okay, wir starten mit der Frage Nummer 1 und die Frage geht in die Rückschau. Was waren deine Tiefpunkte des vergangenen Jahres? Und dieses soll dich nicht fertig machen, sondern es soll dir helfen. Weil wenn wir so belastende Dinge einfach verdrängen und einfach so weitermachen mit dem, was wir da so unter den Teppich gekehrt haben, dann bleibt das unterm Teppich. Also der emotionale Stress bleibt im Körper und im Kopf aktiv. Und das kann dazu führen, dass sich unser Alltag einfach schwer anfühlt. Dass unser Stresslevel schneller steigt, dass unsere Gesundheit darunter leidet.

Wenn wir jetzt aber noch einmal bewusst dahinschauen und uns auch bewusst einmal nochmal die Gedanken machen, was waren die Tiefpunkte und es uns auch aufschreiben, dann wird es verarbeitet. Und es verschafft uns auch einen Abstand zu bestimmten Gedankenschleifen, in denen wir manchmal drinnen hängen. Und es ist vielleicht auch manchmal hart, da nochmal hinzugucken. Aber ich lade dich ein, dich darauf einmal einzulassen. Reingehen in das Gefühl, wirklich auch in die Emotionen, es nochmal zuzulassen, es fließen zu lassen, es durch dich durchfließen zu lassen, weil nur so es auch aus dir herausfließen kann.

Also Frage Nummer eins, was waren die Tiefpunkte des Jahres 2025?


Frage 2: Was waren deine Höhepunkte?

Und die zweite Frage beschäftigt sich dann mit dem Gegenpol, nämlich mit den Höhepunkten. Was waren die Höhepunkte des Jahres? Und damit meine ich nicht nur die riesengroßen Dinge, sondern es können auch kleine Sachen gewesen sein. Ein Moment der Verbindung mit einem lieben Menschen. Ein Spaziergang, wo die Natur dich mit ihrem Schauspiel umgehauen hat. ein gutes Buch, das du vielleicht gelesen hast, ein überraschendes Gespräch, das du mit einem Fremden geführt hast zum Beispiel.

Das ist ganz wichtig, sich über die Highlights einmal Gedanken zu machen, weil die ein Wegweiser dafür sind, was du mehr im Leben haben möchtest. Und vor allem korrigieren sie eben auch dein inneres Selbstbild von, es war ein totales Kackjahr, ich mache drei Kreuze, wenn es vorbei ist, ich habe nichts hingekriegt, es war eh alles nur scheiße, weil du eben im Rückblick siehst, dass da auch ganz geile Sachen bei waren. Auch wenn es kleine Sachen waren, waren sie vielleicht trotzdem klein und ganz cool. Also das ist ganz wichtig, die Höhepunkte dir auch aufzuschreiben.


Frage 3: Was ist das Learning?

Und wenn wir die Tief- und die Höhepunkte dann haben, sind wir auch schon bei der dritten Frage angelangt. Was ist das Learning? Das Leben gibt uns Lektion, das können Tiefpunkte gewesen sein, das können Höhepunkte gewesen sein und diese Lektion bekommen wir ja vom Leben im Idealfall, um irgendwas daraus mitzunehmen. Und die Frage ist halt, was hast du daraus gelernt? Diese Tiefpunkte und die Höhepunkte sind nicht nur irgendwelche Erinnerungen, die du abhaken kannst oder ablegen kannst oder vielleicht noch in ein Fotobuch klebst oder in ein digitales Fotobuch ablegst in irgendein Ordner, sondern die sind die Wegweiser, die dir zeigen, was brauchst du, was brauchst du nicht mehr, was tolerierst du in Zukunft nicht mehr, Was hat dir Energie gegeben? Was hat dich ausgelaugt? Wofür brauchst du ab jetzt vielleicht eine neue Struktur in deinem Leben, um mehr oder weniger davon in dein Leben zu ziehen? Also das ist eine ganz, ganz wichtige Frage.


Mein persönliches Beispiel: Zu viel Arbeit, zu wenig Beziehungen

Ich habe zum Beispiel im Jahr 2025 tendenziell zu viel gearbeitet und dadurch zu wenig Menschen gesehen oder zu wenig Zeit mit den Menschen verbracht, die mir wirklich wichtig sind. Und dadurch hatte ich auch zu wenig Zeit, mich wirklich gut um mich und um meinen Körper zu kümmern. Und ich habe mir auch im letzten Jahr unglaublich viele Sorgen gemacht. Und dafür verurteile ich mich nicht, sondern dass es passiert und das ist etwas, woraus ich lerne.

Und ich habe für mich erkannt, dass so einfache Strukturen mir helfen. Einfache Strukturen im Sinne von Sport zum Beispiel steht fest in meinem Kalender und dieser Termin ist genauso wichtig wie ein Meeting für meinen Job. Und wenn ich diesen Termin habe, dann passiert danach automatisch ganz viel mehr Gutes. Weil wenn ich regelmäßig zum Sport gehe, habe ich ein besseres Körpergefühl, dann schlafe ich besser, habe mehr Energie, bin ausgeglichener, bin entspannter mit meinen Kindern, wir haben ein harmonischeres Familienleben. Also da hängt ja so ein Rattenschwanz dran.

Und gerade auch dieses Thema Beziehung. Ja, ich hatte zu wenig Zeit mit lieben Menschen in meinem Leben. Auch die kriegen im kommenden Jahr einen festen Termin in meinem Kalender. und dieser Termin wird genauso priorisiert wie meine Arbeitstermine, weil Beziehungen absolut zentral sind.


Die Bedeutung von Beziehungen für Lebenszufriedenheit

Es gibt verschiedene Forschungen zu Lebenszufriedenheit, zu was macht ein glückliches Leben aus und das hat mit Beziehungen zu tun. Wenn man Sterbende fragt, was sie bereuen, was in ihrem Leben nicht passiert ist, dann sagen die nicht, ich hatte das falsche Haus, das falsche Auto und leider auch kein Pferd. sondern die sagen, ich habe zu wenig Zeit mit meinen Kindern verbracht. Ich hatte zu wenig Zeit, in Verbindung mit meinen guten Freunden zu gehen. Also es geht darum, dass zu wenig Zeit mit wichtigen Menschen verbracht wurde und nicht um die materiellen Sachen.

Und Beziehungen sind eben auch das, das zeigt auch eine Langzeitstudie der Harvard University, die seit über 80 Jahren geht mittlerweile, dass was wir brauchen, um ein glückliches Leben zu führen, Verbindungen sind zu anderen Menschen. Das ist das A und O und das ist etwas, was ich definitiv in meinem Leben im kommenden Jahr priorisieren darf. Und vielleicht ist es bei dir ja ähnlich.


Frage 4: Wofür bist du dankbar und was bereust du?

Die vierte Frage dreht sich jetzt darum, wofür du dankbar bist auf der einen Seite und was du bereust auf der anderen Seite. Als ganz knallharter Realitätscheck. Was war gut? Was hättest du einfach nicht tun sollen? Und da ist es ganz wichtig, schreib dir wirklich einmal für die Dankbarkeitsseite und auch für die Bereue-Ich-Seite jeweils 10 Dinge auf. Und das können große und kleine Sachen sein. Und notier dir ruhig bei den Dankbar-Sachen auch einmal dazu, warum du dafür dankbar bist. Und auch bei dem, was du bereust, warum bereust du das?


Beispiel: Dankbarkeit für fließend Wasser

Und mit großen und kleinen Sachen meine ich, ich habe gerade festgestellt, wie dankbar ich dafür bin, dass wir fließend Wasser zu Hause haben. Dass wir leben in Häusern, in Wohnungen, wo man an den Wasserhahn geht und es kommt Wasser raus. Das hatte ich nämlich letztens kurz mal nicht. Da hatten wir hier plötzlich, weil unsere Pumpe gesponnen hat, kein fließend Wasser mehr. Das hat mir noch mal sehr deutlich gezeigt, wie sehr dankbar ich dafür bin, fließend Wasser zu haben, was ja auch eher eine Kleinigkeit ist. Man kann natürlich aber auch Dinge aufschreiben, wie dankbar dafür, dass der Körper gesund ist oder dankbar dafür sein, dass man eine Arbeit hat, die einem Spaß macht. Also alles, was die Dankbarkeitsseite füllt, schreibst du auf und vor allem eben auf, warum das wichtig ist.

Auch sowas wie, vielleicht hast du dich getraut, irgendwo mal Nein zu sagen. Bist sonst eher der Typ, dem das schwerfällt. Auch das ist eine Sache, für die du dankbar sein kannst.


Hilfsfragen für die Bereue-Liste

Und um dem Ganzen so ein bisschen auf die Schliche zu kommen, gibt es dafür auch so ein paar Hilfsfragen. Also gerade wenn es auch so um Entscheidungen geht, die du vielleicht bereust, die du beim nächsten Mal anders treffen wollen würdest. Kannst du dich auch fragen, wo habe ich zu lange gewartet? Wo habe ich mich selbst verraten? Wo habe ich mich kleiner gemacht als ich bin? Welche Gespräche habe ich mich nicht getraut zu führen? Oder womit habe ich meine Zeit vergeudet, statt wirklich und wahrhaftig zu leben?

Ja, das sind so Fragen, womit du dem nochmal auf die Schliche kommen kannst, gerade den 10 Punkten, was du bereut hast im letzten Jahr.


Step 2 und Frage 5: Wo soll 2026 dein Fokus sein?

Und wenn du diese vier Fragen beantwortet hast, dann gucken wir nach vorne. Dann kommen wir zur Frage 5. Wo soll 2026 dein Fokus sein? Was sind deine Ziele? Was sind deine Prioritäten fürs nächste Jahr? Und es ist ganz wichtig, diese Frage dir erst jetzt zu stellen, nachdem du die anderen vier Fragen durchgearbeitet hast, nicht vorher.

Und bei dem in die Zukunft schauen, bei dem, wo wir uns fragen, was sind die Ziele, was sind die Prioritäten, sind es drei, die du dir aufschreibst. Drei Prioritäten, die wirklich für dich zählen, die wirklich die sind, die verändert werden sollen. Und zu diesen drei Prioritäten schreibst du dir dann drei Gewohnheiten auf, die sie wahrscheinlicher machen, dass du sie auch wirklich umsetzt. Und eine Sache, die du bewusst sein lässt, weil sie dich sabotiert.

Also das ist so ein kleiner Fahrplan, das ist so eine kleine Formel, nach der man eben arbeiten kann oder mit der man arbeiten kann, um die Prioritäten, die man sich setzt, auch wirklich in die Umsetzung zu bekommen und sich auch schon von vornherein überlegt, was könnte das Ganze torpedieren und wie gehe ich damit um, wenn so ein Torpedo kommt.


Beispiel 1: Weniger Alkohol trinken

Nehmen wir mal das Beispiel, ich möchte weniger Alkohol trinken. Dann ist die Priorität vielleicht für dich fürs kommende Jahr, ich möchte abends runterkommen und entspannen ohne das typische Glas Wein, ohne Alkohol. Und die Gewohnheit, die du dafür vielleicht etablieren möchtest, sind 5 Minuten Runterfahrroutine um, weiß ich nicht, 21 Uhr. Um 21 Uhr fünf Minuten runterfahren mit einer Tasse Gute-Nacht-Tee, mit einer kurzen Dehnübung, mit nochmal fünf Minuten ums Haus gehen, einmal an die frische Luft.

Der Torpedo oder das Hindernis, der Saboteur, könnte aber sein, dass dein inneres Gefühl dir sagt, ich bin heute so im Arsch, ich will jetzt sofort Erleichterung und zwar wie immer auf die Couch mit meinem Glas Wein. Und dann überlegst du dir einen Plan B, nämlich wenn dieser Saboteur sich meldet, was du tun kannst, um so eine kleine Handlungspause zu bekommen, zwischen bleibe ich jetzt bei meiner Priorität und ändere was oder falle ich zurück in meine alten Gewohnheiten.

Das heißt, der Plan B, wenn der Saboteur reinkickt, könnte sein, ich trinke ein großes Glas Wasser und setze meinen Tee auf. Automatisch, ohne nachzudenken. Oder ich stelle mir einen 10-Minuten-Timer und atme und konzentriere mich auf mich, bis der Timer klingelt, dann entscheide ich neu. Und vielleicht hilft dir auch, keinen Alkohol im Haus zu haben oder die Flasche zumindest nicht im Sichtfeld stehen zu haben oder im Kühlschrank da, wo du nicht rankommst. Keine Ahnung, also dass du dir im Plan B Schritte überlegst, die du tun kannst, wenn du merkst, boah, es fällt mir gerade total schwer, an dieser Priorität festzuhalten.


Beispiel 2: Weniger Bildschirmzeit

Nehmen wir weniger Bildschirmzeit, wenn deine Priorität ist, ich möchte weniger Doomscrollen am Abend und mehr Präsenz sein, dann könnte die neue Gewohnheit ja sein, du schaffst dir einen Handyparkplatz, wo abends ab 18 Uhr dein Handy hinkommt oder reinkommt, in eine Box vielleicht. Und das Hindernis könnte sein oder dein Saboteur könnte sein, boah, wenn es stressig wird, wenn es laut wird, dann, ich weiß ja, wo das Handy liegt, gehe ich da einfach hin und greife es mir. Und dann könnte der Plan B sein, dass du vielleicht statt des Handys einen Ersatz in die Hand nimmst.

Ja, nimm dir ein Buch oder Strickzeug oder ein Notizbuch, schreib was auf, beschäftige deine Hände mit irgendwas anderem. Oder auch eine Minute Reset, also einmal kurz ans Fenster, fünf tiefe Atemzüge, dann zurück. Also auch diese eine Minute ist zwar nur sehr kurz, aber sie unterbricht die Automation und auch dann kann neu entschieden werden.


Beispiel 3: Weniger Junkfood

Wenn deine Priorität sein soll, weniger Junkfood zu essen, weniger in den Zuckerrausch zu kommen, dann könnte die neue Gewohnheit sein, dass du dir einen Notfall-Snack bereitest. Oder einen SOS-Snack oder wie auch immer du den nennen magst. aus Protein, aus Ballaststoffen, zum Beispiel Nüsse oder einen geschnittenen Apfel mit Zimt oder Käsewürfel oder Joghurt mit Früchten, keine Ahnung, ja, sowas.

Der Saboteur könnte dann natürlich sein, ich habe Heißhunger, ich will jetzt sofort süßsalzig, ich gebe mir Schokolade oder Chips und dann könnte der Plan B sein, dass du dir überlegst, Okay, bevor ich dem jetzt nachgebe, esse ich erstmal Protein. Ich esse erstmal was von meinem Notfallsnack. Oder, wenn du dann immer noch spürst, ich möchte aber, mach dir eine Portionsbremse zum Beispiel. Statt der ganzen Tüte Chips gibt es nur eine kleine Schüssel. Und auch hier könnte eine Barriere sein, dass die Nashi-Schublade oder der Nashi-Schrank, wie es bei uns hier ist, dass der leer ist oder dass da einfach nur noch relativ gesunde Süßigkeiten drin sind.

Also darum geht es, dass man sich zu den Prioritäten aufschreibt, was die neue Gewohnheit sein soll, die wir uns wünschen fürs kommende Jahr und uns aber auch gleich damit auseinandersetzen, was könnte das Hindernis sein, was könnte der Saboteur oder der Torpedo sein und wenn der reinkickt, was ist mein Plan B, welche Möglichkeiten habe ich dann, um mir zumindest die Möglichkeit zu schaffen, nochmal kurz drüber nachzudenken, ob ich dem Saboteur nachgeben möchte oder ob ich doch an meinem Plan, meiner neuen Gewohnheit, meiner neuen Priorität festhalte.


So setzt du das Ritual wirklich um

Und damit du es wirklich machst und in die Umsetzung kommst, empfehle ich dir wirklich, mach eine Jahresrückschau. Also erinnere dich an das, was im letzten Jahr gewesen ist, mit Hilfe zum einen deiner Fotogalerie. Guck am Handy deine Fotos durch, erinnere dich an die Dinge, an die Highlights, aber auch an die Tiefpunkte, die in deinem Jahr gewesen sind. Mach es einmal mit den Fotos am Handy und mach es einmal auch, indem du deinen Kalender anguckst und schaust, was waren das für Termine, die du hattest, was waren die guten, was waren die schlechten Termine.

Arbeite wirklich mit dem Workbook. Ich habe es dir verlinkt. Ich hoffe, du hast es dir runtergeladen. Druck es dir aus und arbeite damit. Nimm die Folge zur Hilfe. Wenn du die Folge einmal gehört hast, ist das Workbook danach auch selbst erklärend. Guck es dir an, nimm dir die Zeit.

Und wenn du dir die Fragen anschaust, dann schreib keine Romane da rein, sondern schreib ein paar Stichpunkte, fünf Stichpunkte, das reicht. Es geht nicht darum, dein Leben in einem 1000 Seiten Roman niederzuschreiben, sondern es geht darum, dir Impulse zu geben, dir Erinnerungen ins Gedächtnis zu holen und dir eben vor allem zu überlegen, was ist denn das, was da gewesen ist, von dem ich sage, davon brauche ich echt nicht mehr. Und was ist es denn, was ich mir wünsche, wovon ich im nächsten Jahr mehr möchte? Weil darum geht es ja, 2026 zu deinem besten Jahr zu machen.


Der abschließende Satz: Deine wichtigste Baustelle

Und wenn du dich mit den ganzen Fragen auseinandergesetzt hast, dann trau dich am Ende einen Satz zu formulieren. Einen Satz, wo du ganz ehrlich mit dir bist. Und der lautet, wenn ich ganz ehrlich mit mir bin, ist meine wichtigste Baustelle in 2026. Und dann schreibst du da rein, was auch immer es ist. Vielleicht ist es dein Körper, vielleicht ist es dein Gewicht, vielleicht ist es deine Spiritualität, vielleicht ist es das Verhältnis zu deinen Kindern oder deine Partnerschaft, Vielleicht ist es dein Job, in dem du schon lange nicht mehr glücklich bist.

Was auch immer das ist, stell dir die Frage. Guck dir das letzte Jahr an und guck dir an, was deine größte Baustelle ist. Und dann priorisiere sie. Priorisiere sie, suche dir neue Gewohnheiten, mit denen du diese Baustelle verändert bekommst. Überleg dir, was dich sabotieren könnte und überleg dir Wege, wie du mit dem Saboteur umgehen kannst, wenn er reinkickt.


Abschluss und Wünsche fürs neue Jahr

das ist mein 2026 wird hoffentlich dein bis hierhin allerbestes Jahr Podcast der letzte Podcast Mensch Mutti in diesem Jahr von mir, für dich, von ganzem Herzen von ganzem Herzen wünsche ich dir ein 2026 so wie du es dir wünschst mach das Beste draus ich hoffe ich konnte dir ein paar Impulse mitgeben Und ich freue mich, wenn wir uns im nächsten Jahr wiederhören. Alles Liebe, deine Inga.

Das war Mensch-Mudi. So schön, dass du dabei warst.

Lade dir hier das begleitende Workbook für dein bestes Jahr 2026 herunter.

# 24 – Mach 2026 zu deinem besten Jahr.

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