Titelbild Mensch Muddi Podcast Folge 22

Im Transkript „Alkoholfrei im Advent“ mitlesen:

Gespräch über Alkohol, Nüchternheit & Sober Parenting mit Isabel von @suchtsicht (Instagram)

Inga
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in der Vorweihnachtszeit ist es hier bei uns ganz oft so, dass ein Event das nächste jagt. Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmarkt, man trifft sich mit Leuten, man sitzt gemütlich beieinander. An Weihnachten dann sowieso ja auch. Und ganz oft sind diese ganzen Veranstaltungen auch mit dem einen oder anderen, wie alle immer so sagen, nettem Getränk verbunden. Darüber möchte ich heute in der Podcast-Folge sprechen mit Isabel. Herzlich willkommen bei Mensch Muldig. Dein Podcast für einen sober Lifestyle. Isabel von Suchtsicht. Ich habe dich bei Instagram entdeckt und ich bin über dein Profil gestolpert, weil ich es total sympathisch finde und weil ich finde, dass du richtig guten Mehrwert gibst. Also du gibst ja wirklich Informationen preis darüber, was ist eigentlich Sucht, wie entsteht das, warum greifen wir eigentlich zum Glas Wein oder was auch immer. Und wenn ich das richtig verstanden habe, geht es bei dir tatsächlich vorrangig um das Thema Alkohol, richtig? Ja, genau richtig. Dann habe ich gelesen, du bist Mitte 30, du bist verheiratet und du bist seit fünf Jahren nüchtern, da hast du mir ein paar Jahre voraus. Und ich bin ganz gespannt und würde tatsächlich als erstes von dir wissen, was war denn bis vor fünf Jahren? Also magst du erzählen, was bei dir der Ausschlag war, nüchtern zu werden?

Isabel
Ja, gerne. Also ich bin im Laufe meines Lebens in eine handfeste psychische Abhängigkeit gerasselt. Das ging alles schon los, als ich sehr, sehr jung war. Also das erste Mal Alkohol getrunken habe ich, als ich fünf Jahre alt war. Und zwar war das Hustenschnaps von meiner Oma, den hat sie immer selbst gebraut für meine Cousine und für mich, wenn wir Bronchitis hatten. Ich hatte ständig Bronchitis, ich habe ständig gehustet, weil ich immer diesen Schnaps wollte. Das war so ein bisschen bei mir wie Obelix, der in seinen Zauberkessel fällt. Ich habe das getrunken und ich dachte, wow, das ist ein Zaubertrank, damit kann ich lustig sein. Damit kann man das wegmachen, wenn man traurig ist. Und ich habe das einfach von Anfang an geliebt, dieses Zeug. und das ging so weiter über meine Teenager-Jahre, dass ich, wenn ich getrunken habe, immer bis zum Abwinken, also immer bis zum Blackout und wusste einfach nicht, wie ich aufhören soll. Ich habe Alkohol für alles benutzt, zur Emotionsregulation, zum spaßig sein, zum gesellig sein, zu einfach allem. Also ich kann dir keinen Anlass sagen, an dem ich nicht getrunken habe. Und das eben, wie gesagt, immer bis zum Blackout. Und genau, das ging dann jahrelang so weiter, bis ich mit 31 gemerkt habe, also es gab auch einen Anlass, aber auch gemerkt habe, dass es so nicht mehr weitergeht. Also ich bin aufgeflogen, sagen wir es so. Meine Mutter hat es am Ende entdeckt und hat mich in einem Zustand vorgefunden, der wirklich jenseits von gut und böse war. Also ich war komplett betrunken und ich war umringt von Flaschen. Und sie kam in meine Wohnung und hat das dann alles gesehen. Und dann konnte ich das nicht mehr wegdebattieren. Bis zu dem Zeitpunkt konnte ich es sehr, sehr gut weg erklären. Und ich habe auch super funktioniert. Bis zu diesem Punkt, als ich aufgeflogen bin. Und an dem Tag habe ich dann gewusst, oder am nächsten Tag, als ich wieder bei Verstand war, habe ich dann gewusst, okay, ich muss was ändern. Und das war vor fünf Jahren.

Inga
Ja, spannend. Ich finde es ganz spannend, dass du von deiner Kindheit schon erzählst. Ich hatte ein Gespräch letztens mit einer Freundin, die mir auch erzählte, dass sie das kennt von ihrer, auch jetzt war ihre Oma, wenn sie als Kind Bauchschmerzen hatte, dann gab es Kräuterschnaps. Also das tatsächlich auch die Kinder, gerade so unsere Generation, ich glaube, es hat sich ein bisschen gewandelt, aber in unserer Generation, das schon sehr früh, sehr normal war, Kindern auch Alkohol zu geben. Und auch ich erinnere mich daran, wenn bei uns zu Hause gefeiert wurde und bei uns wurde viel gefeiert, dann gab das, das waren eigentlich, waren es Schnapsgläser, die sahen aber aus wie kleine Sektkelche. Und dann hat man, wenn alle anderen getrunken haben, auch mal so ein kleines Schnapsglas auch schon mal mit einem Sekt bekommen. Und es war total normal, es hat sich niemand, niemand fand es komisch, dass Kinder da dann auch schon, es war ja nicht, man hat nicht flaschenweise getrunken, aber Alkohol wurde halt total normalisiert.

Isabel
Absolut.

Inga
Also spannend, dass du schon erlebt hast, dass das für dich so ein Zaubertrank-Gefühl war. Macht mich stark, kann ich durch Dinge gehen. Und als du dann aufgeflogen bist, was ist dann passiert? Wie bist du da rausgekommen?

Isabel
Ich kann mich an den Morgen danach erinnern. Ich saß auf meiner Couch und ich wusste absolut nicht, was jetzt zu tun ist. Ich saß einfach da, habe gegoogelt. Ich habe gegoogelt, ab wann ist man Alkoholiker, bin ich alkoholkrank, wie lange bis zur Leberzirrhose. Ich habe alles durchgegoogelt und wollte einfach wissen, erst mal was ist die Diagnose. Die Diagnose ist schon relativ klar, wenn man danach googelt. Ich glaube, wenn man googelt, bin ich Alkoholiker, dann weiß man es schon sicher. Dann hat man sich die Antwort gegeben, das wusste ich in dem Moment noch nicht oder wollte es nicht wahrhaben. habe Alkoholismus-Selbsttests gemacht und diese Tests auch mit voller Punktzahl bestanden. Also es stand fest, ich bin alkoholabhängig und ich kann dir nicht sagen, wie es ist einfach ein Algorithmus, es ist etwas, das extra so programmiert ist, aber für mich war es ein Wunder. Ich habe Nathalie Stüben entdeckt, falls sie der Name was sagt. Na klar. Sehr gut. Genau, sie hat ein Interview bei 3 nach 9 damals gegeben. Und ich konnte mich einfach mit dieser Frau, die ungefähr so alt war wie ich, die im Leben steht, die funktional ist, die einen guten Job hat, die aber alkoholabhängig war und die das auf eine eloquente und zugängliche Weise erzählt. Ich konnte mich total damit identifizieren und ich dachte, wow, da ist jemand, der ist wie ich. Und sie hat dann erzählt, dass sie einen Podcast macht. Und dann habe ich mir Stöpsel in die Ohren und bin raus und bin spazieren gegangen und habe mir diesen Podcast innerhalb von einer Woche komplett, alle Folgen, die da waren, komplett angehört. Und habe in dieser Woche auch nicht getrunken. Ich hatte mehrmals das Verlangen zu trinken, weil es einfach immer mein Mechanismus war. Wenn ich Stress habe, wenn ich Angst habe, wenn irgendwas ist, dann greife ich zur Flasche. Also es war wirklich schwierig. Aber ich habe mir immer wieder diese Folgen angehört. Ich hatte nichts anderes. Ich hatte auch keine Freunde, die nicht trinken. Ich hatte niemanden, mit dem ich sprechen konnte. Also ich hatte nur diesen Podcast. Und mittlerweile ist das auch ein bisschen anders. Man hat viel, viel mehr schon und Bücher und Instagram-Kanäle. Und so viele Leute sprechen darüber schon. Das war vor fünf Jahren noch nicht ganz so. Also hatte ich nur sie. Und dann habe ich gedacht, ich schreibe ihr jetzt einfach und bedanke mich, dass ihr diesen Podcast macht. Und habe eine Antwort bekommen von einer von ihrer Mitarbeiterinnen. Und sie hat gesagt, erzähl doch einfach ein bisschen, wir können uns unterhalten, wir können uns E-Mails hin und her schicken. Und es war das erste Mal, dass ich jemanden hatte, mit dem ich sprechen konnte. Und habe dann auch herausgefunden, dass sie in meiner Nähe wohnt und dann haben wir uns zum Wandern verabredet. Und das war nochmal so ein komplett anderes Gefühl, einen realen Menschen plötzlich zu haben, der das auch durch hatte, der das auch kennt, der davon nicht abgeschreckt ist. wo man irgendwie auch anders anknüpft. Kein Smalltalk, kein Wie ist das Wetter bei dir? Sondern man weiß sofort Bescheid, was der andere durch hat und wie sich das anfühlt. Und ja, dann hat das alles so seinen Lauf genommen. Ich habe mir ihre Bücher ausgeliehen. Also meine Freundin, die ich da kennengelernt habe, habe mir die Bücher ausgeliehen, die sie schon gelesen hat. Ich habe mir noch mehr Podcasts runtergeladen und ich habe am Ende noch Nathalies Programm gebucht und habe das auch noch gemacht und habe es so geschafft.

Inga
abstinent zu bleiben. Ja, wow. Du hast vorhin auch gesagt, du hattest eine psychische Abhängigkeit. Da gibt es ja auch nochmal den Unterschied zwischen psychischer und körperlicher Abhängigkeit. Das heißt, eine körperliche Abhängigkeit, weil wenn man alleine in so einen Entzug schlittert, ist das ja auch gar nicht immer unbedingt so einfach und so ungefährlich.

Isabel
Ja, also ich sage psychische Abhängigkeit im Sinne von, ich hatte keine Tremor, also keine zitternden Hände oder Schweißausbrüche oder solche Sachen. Es war ein psychisches Verlangen da, dass ich weiter Alkohol trinken möchte und ich irgendwie noch keine anderen Bewältigungsstrategien hatte. Also ob ich traurig war, ob ich glücklich war, es war immer Alkohol, was ich benutzt habe, um mich hoch oder runter zu regulieren. Und deswegen psychische Abhängigkeit im Sinne von, ich habe es mental gebraucht, aber ich habe keine körperlichen Erscheinungen gehabt, noch nicht.

Inga
Ja, das ist mir nur ganz wichtig, dass wenn jemand zuhören sollte, der in der körperlichen Abhängigkeit auch ist, dass es da auch oft gar nicht die Lösung ist, von jetzt auf gleich auf eigene Faust das Ganze zu lassen, sondern dass es da auch wichtig ist, sich in professionelle Hände zu begeben und sich begleiten zu lassen, weil da eben auch ein sanfter Entzug oft mehr Sinn macht als so ein kalter Verzicht. Diese Bewältigungsstrategien, von denen du sprichst, dass du halt sagst, du wusstest gar nicht anders, wie du damit umgehen sollst, wenn du Angst hast, wenn du gestresst bist. Also es ist ja auch eine Beobachtung, die ich mache, gerade die Generation, also wir Frauen aus Generation X und Y, also gerade auch Millennials, dass die Ursache für diese Bewältigungsstrategien oft ja in der Kindheit gelegt werden. dass wir gar nicht, und das ist überhaupt nicht böse gemeint, also es soll überhaupt jetzt kein Eltern-Bashing werden. Alle Eltern machen immer zu jedem Zeitpunkt das Beste, was sie tun können. Aber der Umgang mit Emotionen in unserer Gesellschaft steckt ja auch heutzutage oft noch in den Kinderschuhen. Und meiner Meinung nach steckt da so ein großes Potenzial drin, wenn wir zulassen, dafür ein Bewusstsein zu entwickeln. Wie wir gelernt haben, mit Emotionen umzugehen oder eben nicht umzugehen. Und dass es deswegen auch ganz oft an Alternativen mangelt. Also dass wir gar nicht gelernt haben, was kann ich denn eigentlich tun? Oder es sind ja zwei Sachen eigentlich. Ich habe nicht mal gelernt, wirklich zu fühlen, was ist das, was sich jetzt gerade zeigt? Geschweige denn damit anders umzugehen, als durch irgendeine Betäubung, durch irgendein Ablenken davon, was ist. Ist das bei dir auch so, dass du denkst, dass die Ursache auch schon mal von dem Schnaps, den deine Oma gebraut hat für die Bronchitis, abgesehen, dass die Ursache schon auch in den Emotionen in deiner Kindheit liegt?

Isabel
Also das war so, ich schreibe das auch in meinem Buch und ich habe das auch mit meinen Eltern besprochen. Also das kann ich erzählen. Meine Eltern haben sich scheiden lassen, da war ich fünf Jahre alt. Und wir sind umgezogen, meine Mutter und ich. Und ich habe meinen Vater nur noch alle zwei Wochen gesehen. Und dann bin ich immer am Wochenende zu ihm in die Wohnung und er war traurig, die Wohnung war leer, die Mama war weg und die Oma hat in der Wohnung oben drüber gewohnt und dann bin ich eben hoch und habe mir diesen Schnaps geholt. Also nicht geholt, sondern ich bin halt hin und habe gesagt, Oma, ich habe pusten, wusste aber schon, das wird jetzt wieder mein Zaubertrank und danach kann ich zum Papa gehen und kann die Sache in Ordnung bringen. Also ich kann dann gute Laune haben, ich mache ihn okay, indem ich okay bin. Irgendwie so. Und ja, mir war, ich wusste nicht mit fünf, was Alkohol ist, aber mir war schon klar, dass ich was brauche, um die Gefühle, ja, um mich hochzuregulieren. Also um jemand anderem auch zu helfen. Mein Vater hat es nicht von mir verlangt und er hat es auch nicht gewusst, dass ich das mache. Ich konnte es ja selber nicht richtig artikulieren. Aber ich habe das gebraucht, um für jemand anderem da zu sein und dafür zu sorgen, dass es jemand anderem gut geht. Ja, spannend. Ja, ich denke, dass meine Eltern vielleicht in dem Moment auch einfach selber, ich meine, Scheidung ist belastend, emotional belastend, auch für die beiden. Und sie haben immer alles getan, dass es mir gut geht. Und trotzdem kann es dann sein, wenn man in seiner eigenen Trennungsphase ist und so viele Änderungen im Leben hat, dass man dann vielleicht nicht immer alles mitbekommt, wie es dem Kind tatsächlich geht. Und ich war immer gut darin, ob mit oder ohne Alkohol, war immer gut darin, andere Leute dazu zu bringen, dass es ihnen besser geht.

Inga
Das ist, glaube ich, auch so ein Frauending. Das wurde uns Frauen auch schon früh beigebracht, dass wir immer gucken, allen anderen muss es gut gehen, Harmonie soll erhalten bleiben. Wir sind dafür zuständig. Und natürlich auch, indem wir die bravenartigen, funktionierenden Mädchen sind, die bloß nicht noch irgendjemandem zur Last fallen. Und ich glaube, das ist ein ganz typisches Phänomen, dass Kinder eben anfangen, Verantwortung für ihre Eltern zu übernehmen in belastenden Situationen, weil wir halt die Eltern lieben und weil wir wollen, dass es ihnen gut geht. Und klar, in solchen Situationen verlieren Eltern manchmal die Kinder dann auch ein bisschen aus dem Blick, ohne dass sie es böse meinen oder wollen. Du hast gerade schon dein Buchprojekt erwähnt. Auf was dürfen wir uns da denn freuen?

Isabel
Also mir haben damals die Memoiren von ehemals Abhängigen so sehr geholfen, dass ich mir letztes Jahr gedacht habe, ich muss das auch machen. Ich muss auch meine Geschichte aufschreiben und habe noch dazu eine Ausbildung zur Suchtberaterin gemacht und habe das sehr viel über neurobiologische Prozesse, Stigmatisierung und solche Dinge gelernt und habe das dann auch damit rein verwoben. Also es ist so eine Mischung aus Memoiren, also aus der Sicht einer Abhängigen, wie man in eine Sucht reinrutscht, wie man wieder rauskommt und eben so ein bisschen neurobiologisches Wissen.

Inga
Dass man auch ein bisschen die Edukation mitbekommt, dass man versteht, was da eigentlich passiert, wenn man selber sich wiederfindet in deiner Geschichte, finde ich super. Und wann wird das Buch kommen? Gibt es schon einen Veröffentlichungstermin?

Isabel
Also im Moment arbeite ich mit meiner Lektorin zusammen, das Buch ist fertig. Und im Moment ist es bei ihr. Also sie wird das jetzt einmal durchlesen und lektorieren. Dann kommt es wieder zu mir, wird überarbeitet. Also ich denke, im Sommer. Im Sommer, spätestens im Herbst.

Inga
Okay, und wenn man auf deine Seite geht, man findet dich auf Instagram unter Suchtsicht, dann wird man darüber auf jeden Fall informiert und wird es mitbekommen, wann dieses Buch kommt. Warum dieser Instagram-Kanal? Was genau hast du mit Suchtsicht noch im Sinn? Außer dein Buch zu promoten.

Isabel
Ja, ich glaube, dass ein Grund, warum Menschen sich so spät Hilfe suchen und warum das bei mir so lange gedauert hat, ich wusste das nämlich tatsächlich schon sehr lange, dass ich ein Problem habe. Also innerlich wusste ich es. Und ich habe mir keine Hilfe gesucht, weil ich dachte, wenn ich aufhöre, dann gebe ich ja zu, ich habe ein Problem. Solange man in dieser Gesellschaft trinkt, gehört man dazu, ist alles normal. Man ist halt hin und wieder mal ein bisschen beschwipst, aber das passt schon. Und ich will mit dem Instagram-Kanal entstigmatisieren. Ich will, dass Leute verstehen, dass es nicht per se ihre Schuld ist, wenn sie abhängig werden, weil Sucht wenig mit Charakter zu tun hat. Sucht folgt Prozessen, die sich in unserem Gehirn abspielen. Und es entscheidet niemand freiwillig, süchtig zu werden. Also Leute, die dann irgendwann jeden Tag mit der Schnapsflasche da sitzen, haben sich das zu keinem Zeitpunkt ausgesucht. Und ich glaube, wenn wir es sichtbar machen, wo Alkoholabhängigkeit anfängt und wo sie aufhört, nämlich dass es ein riesengroßer Graubereich ist, dann führt das dazu, dass Leute sich Hilfe suchen. Früher Hilfe suchen, als ich das gemacht habe.

Inga
Ja, das ist wünschenswert. Und ich glaube, damit kannst du auf jeden Fall einen richtig guten und wichtigen Beitrag leisten. Das Problem ist ja auch, dass dieser Alkoholkonsum in unserer Gesellschaft so anerkannt ist. An jeder Ecke, in der Supermarktkasse, also überall kann man Alkohol kaufen. Wie stehst du dem gegenüber, wie in unserer Gesellschaft immer noch mit Alkohol umgegangen wird?

Isabel
Wie du es eigentlich schon sagst, wir haben so eine ganz schlimme kulturelle Ambivalenz. Auf der einen Seite wird es romantisiert, wir sehen das Rotweinglas in jedem Film, auf jedem Werbeplakat. Es wird uns was von Lebensgefühl verkauft und auf der anderen Seite sind überall Warnungen. Es gibt Prävention, es gibt mittlerweile viele Suchtberatungsstellen. Ich glaube, dass viele Menschen viel abhängiger vom Alkohol sind, als sie sich eingestehen können. Aber ich glaube, weil das halt dazu gehört, ich nehme das mal in Anführungsstrichen, man kann irgendwie gar nicht mit seiner Freundin abends was essen gehen oder auf ein romantisches Date oder auf ein Geschäftsessen, ohne dass getrunken wird, man ist dem immer ausgesetzt. Und das macht es für Leute, die abhängig sind oder die sagen, ich möchte jetzt einfach mal eine Zeit lang nicht trinken oder was auch immer, schwierig, weil man schon ausgegrenzt wird, was Wahnsinn ist, Das ist bei keiner anderen Droge so. Das ist bei Kokain nicht so. Das ist bei Heroin nicht so. Das ist auch bei Tabak nicht so. Dass gefragt wird, warum brauchst du denn nicht? Warum ziehst du denn keine Lein? Das ist beim Alkohol so. Da wird gefragt, warum trinkst du denn nicht? Warum muss ich mich dafür rechtfertigen?

Inga
Dein Weg in die Nüchternheit, du hast das vorhin schon angesprochen, dass du nicht so richtig jemanden hattest, mit dem du dich austauschen konntest, weil auch Freundeskreis, alle haben getrunken. Wie ist denn dein Freundeskreis heute verglichen zu vor fünf Jahren? Hat sich das einmal umgekrempelt oder sind die alten Freunde dann doch geblieben?

Isabel
Teils. Also manche Freundschaften sind dadurch tatsächlich kaputt gegangen, weil ich mich sehr verändert habe, weil ich auch nicht mehr auf dieses, also Leute, die wirklich viel getrunken haben, da komme ich nicht mehr auf dieses Level und es macht mir auch keinen Spaß, dann mit in die Bars zu gehen, wozu, um Polar Light zu trinken. manche Freundschaften haben sich aber intensiviert und mir ist aufgefallen, dass ich oft der Motor war, würde es viele trinken, also ich war die die Flasche aus dem Kühlschrank geholt hat und gesagt ach, bleib doch noch auf eine Flasche und da haben sich tatsächlich manche Freundschaften insofern gedreht dass wir offener, ehrlicher miteinander reden, dass die Leute auch weniger trinken, manche auch gar nicht mehr trinken und ich habe viele neue Freunde gefunden in meiner Sober-Bubble.

Inga
Wenn du jetzt so darüber sprichst, du warst der Motor, du warst der, du musst, also es hat ja auch was mit sich das Eingestehen zu tun. Fällt dir das schwer oder ist dir das schwer gefallen? Das ist ja nichts, womit man rausgeht und sagt, yay, ich war diejenige, guck mal.

Isabel
Nein, also ich habe am Anfang ein bisschen gezögert, das als das zu preiszugeben als das, was es war, eine Abhängigkeit. Ich habe am Anfang vor meinem damals Freund, jetzt Mann, habe ich das so ein bisschen als Lifestyle-Entscheidung verkauft, von meiner Bestfreundin damals auch, aber das ging ein halbes Jahr und danach habe ich offengelegt, was es eigentlich war und wie schlimm es auch war und dass ich versteckt habe, wann ich überall getrunken habe, wann sie es nicht mitbekommen haben und jetzt, nee, das fällt mir nicht schwer, es ist einfach so gewesen. Einfach die Wahrheit.

Inga
Ja, und das ist ja dann oft auch was Befreiendes, wenn man in die Ehrlichkeit geht. Und oft sind ja die Ängste, die man vorher hat, oh Gott, was passiert, wie reagiert das Umfeld, dann doch auch unbegründet. Also es gibt dann ja auch sehr positive Überraschungen, wie Menschen plötzlich damit umgehen. Ich weiß nicht, ob das bei dir auch so war.

Isabel
Was mich wirklich immer noch überrascht, ist, wie wenig Ahnung die Leute hatten, was ich da eigentlich mache. weil ich bin schon wirklich, wirklich oft auch verkatert ins Büro gekommen. Ich habe getrunken, bevor ich mich mit jemandem getroffen habe zum Abendessen. Und bis auf meine Mama, die mich ja dann in dieser Situation, die ich vorhin erzählt habe, gefunden hat, hat keiner gesagt, ja, war irgendwie klar, habe ich kaum gesehen.

Inga
Glaubst du, die haben das wirklich nicht mitbekommen? Oder glaubst du, die haben das auch nicht so richtig wahrhaben wollen? Ist ja auch unbequem, jemanden auf sowas anzusprechen. Also das bedarf ja auch Mut. Also wenn man zu jemandem geht und sagt, ich glaube, du hast da ein Problem, dafür braucht man ja schon auch ein bisschen Arsch in der Böcks. Das stimmt.

Isabel
Also zum Beispiel bei meinem Mann ist es so, dass er lange versucht hat, mir zu erklären, dass das kein echtes Alkoholproblem war, weil sonst könnte ich jetzt nicht ein halbes Jahr nichts trinken, immer in der Hoffnung, dass ich irgendwann wieder zurückkomme. Also dass ich irgendwann wieder ein Glas Wein mit ihm trinke. Das Problem war nur, er hat das Glas Wein getrunken und ich halte die Flasche. und habe die halt immer irgendwie heimlich dann wieder mein Glas aufgefüllt, wenn er gerade nicht geguckt hat. Es ist halt schon so, dass die Leute einen so kennen und lieben, wie man war. Man war lustig, man war aufgeschlossen. Und auf einmal ist man vielleicht jemand, der sich auch mal zurücknimmt, der vielleicht auch mal um neun oder um zehn nach Hause geht. Und ja, ich glaube schon, dass Freunde oder auch der Mann ab und zu mal wollen, dass die alte Version vielleicht wieder zurückkommt. Aber die Situationen werden immer seltener. Und auch, dass ich sowas höre, wird immer seltener. Beziehungsweise die letzten zwei Jahre habe ich das, glaube ich, gar nicht mehr gehört. Wann trinkst du denn mal wieder oder wann bist du denn wieder normal? Das ist, was passiert am Anfang, was es am schwierigsten macht, ehrlich gesagt, weil nach fünf Jahren fühle ich mich gefestigt. Im ersten halben Jahr habe ich mich gar nicht gefestigt gefühlt. Da habe ich gedacht, ich kann jederzeit umkippen. Deswegen, ja, ich kann es verstehen, dass die Leute manchmal hoffen, dass die alte Version, die Partymaus, zurückkommt. Trinkt dein Mann? Ja, aber wenig, wirklich wenig.

Inga
Ich habe die Leute immer beneidet, die wenig trinken können. Also es gibt ja die Trinker, für die es total in Ordnung ist, das eine Glas Wein zum Essen zu trinken und das war’s. Ich gehörte leider auch nicht zu denen. Auch bei mir war das dann die Flasche, die dann auf jeden Fall geleert werden muss. Kann das nicht gut nur ein Glas trinken? Ich habe die immer beneidet. Und ich glaube auch, dass die oft das schwieriger finden, oder für die schwieriger ist es nachzuvollziehen, was das bedeutet, wenn man das nicht kann. Wenn man eben nicht diese drei Situationen im Jahr, die es gibt, wo man mal anstoßen möchte, die kann man doch anstoßen. Ja, wenn die das hinkriegen, ist das super und dann können die das auch machen. Ist ja überhaupt kein Thema. Aber die vielen, die das eben nicht können, sondern für die, also wenn ich zum ersten Glas nicht Nein sage, dann ist der Abend gelaufen. Also es bleibt nicht bei einem Glas. Und da das Verständnis für zu haben, dass es eben auch diese unterschiedlichen Arten von Trinkern gibt, ist ja auch ganz wichtig. Auch für einen selber. Wie war das denn bei dir, als du aufgehört hast? Wie haben sich so die ersten Wochen und Monate angefühlt? Ich habe zwischendurch schon immer ziemlich, also ich war so On-Off-Trinkerin. Ich habe zwischendurch schon immer, gerade nach der Geburt meiner Kinder, habe ich auch schon mal zehn Jahre nicht getrunken. Und dann zwischendurch auch immer mal wieder mehrere Wochen nicht. Insofern war das für mich vom rein Körperlichen und von allem, was so dazugehört, überhaupt gar kein Problem. Das Problem waren tatsächlich auch eher diese gelernten Situationen in Momenten, wo ich emotional an meine Grenzen gekommen bin. Das waren diese Momente, wo ich feststellen musste, ich brauche was anderes und nicht den Griff zum, also ich war diese typische Wein-Mutti. Abends nach so einem stressigen Tag das Glas Wein zur Belohnung, weil der Tag irgendwie anstrengend war. Und da wirklich für mich andere Rituale zu finden, andere Dinge zu finden, die mir wirklich gut tun, die nicht meinen Schlaf zerstören und die nicht machen, dass ich morgens mit Kopfschmerzen aufwache. Das hat ein bisschen gebraucht und tatsächlich auch Freundeskreis. Also schon auch von Freundinnen, dass ich gefragt wurde, wie du willst jetzt nie wieder trinken. Also das wird es nie wieder passieren, dass wir zusammen hier bei dir auf der Terrasse sitzen und eine Flasche Wein trinken. Also für mich war das am Anfang so ein Projekt. Ich habe gesagt, ich trinke jetzt ein Jahr nicht. Und für die war das so ein bisschen so, ja gut, ein Jahr und danach. Und dann war das ja rum und für mich war klar, es gibt überhaupt gar keinen Grund, warum ich überhaupt wieder anfangen sollte zu trinken. Und das war für einige Freunde schon fast so ein bisschen, also die haben es fast ein bisschen persönlich genommen. Wobei das natürlich überhaupt gar nichts mit denen zu tun hat, sondern ja mein Ding ist. Und ich glaube, dass dieser Spiegel, den wir durch solche Entscheidungen anderen Menschen vorhalten, etwas ist, was die Sache unbequem macht. Für die anderen, ja auch nicht für uns. Aber das ist eben etwas, das jedes Mal, wenn ich sage, ich trinke nicht, bedeutet das halt für das Gegenüber, dass es sich kurz mal mit seinem eigenen Konsum auseinandersetzen muss. Und das ist halt für viele unbequem, weil eben dieser Grauzonenbereich, den hattest du ja auch schon angesprochen, der ist halt von bis. Und ich glaube, dass ganz viele, gerade Mütter, unterbewusst wissen, dass es eigentlich schon in so einem Graubereich ist, der nicht mehr ganz so okay ist. Aber sich damit wirklich auseinanderzusetzen, ist halt auch unbequem. Man hat das Gefühl, es wird was genommen, was irgendwie eigentlich gut ist. Es wird ja auch in der Bubble so ein bisschen als Me-Time verkauft. Ja, tu dir was Gutes, geh abends mit einem Glas Wein in die Badewanne. Also schwierig. Also so das Zwischenmenschliche ist eher das, was für mich in der Zeit, in der ersten Zeit schwierig war, aber mittlerweile halt auch nicht mehr.

Isabel
Glaubst du, weil du gerade speziell über Mütter gesprochen hast, Glaubst du, dass Frauen anders trinken als Männer?

Inga
Ja, glaube ich auf jeden Fall. Ich glaube, dass Frauen das tatsächlich auch viel mehr als emotionale Krücke oder für die emotionalen Situation nutzen, als Männer das tun. Für Männer ist trinken immer noch mehr dieses Fußball-Gemeinschaftliche mit Kumpels, dass die Männer zum Glas greifen, weil der Tag so stressig war oder weil Mental Load zu viel ist. Das ist nicht so. Also da sind Frauen einfach anders, ja auch in einer anderen Situation, das dafür zu nutzen, letztendlich, glaube ich.

Isabel
Ja, glaube ich auch. Ich glaube aber wiederum auch, dass es Frauen leichter haben rauszukommen aus einer Sucht, weil wir von klein auf schon so ein bisschen mehr lernen, unsere Gefühle zu benennen. Wir haben unsere Freundinnen, wir haben unsere Mamas, wir haben unsere Schwestern, mit denen wir sprechen. Und Männern fehlt ganz oft das Vokabular, um überhaupt auszudrücken, was sie da fühlen. Und ich glaube, wir haben auch nicht so die Hemmungen, uns Hilfe zu suchen. Ich sehe auch in unserer kleinen Wappe hier, wo Menschen über ihre Abhängigkeit sprechen, das sind maßgeblich Frauen. Das stimmt.

Inga
Ja, es wäre ja wünschenswert. Es wäre ja wünschenswert, wenn… Ich meine, Frauen sind für so vieles Vorreiter, vielleicht auch in dem Bereich. Weil unter Garantie gibt es einfach auch ganz, ganz, ganz viele Männer, die da auch echt Hilfe brauchen und auch in einer Spirale stecken, die nicht gut ist. Aber vielleicht sind die Frauen diejenigen, die da vorgehen dürfen. Mein Thema sind ja hauptsächlich die Mütter, die am Abend meistens auf die Couch fallen und gerade dieses Belohnungsthema haben. sei es jetzt durch ein Glas Wein oder durch, ich scrolle jetzt endlos durch Social Media oder auch Junkfood oder auch Shoppingexzesse, also diese ganzen dysfunktionalen Belohnungsgeschichten. Was mir dabei so sehr am Herzen liegt, ist das, was wir unseren Kindern dabei vorleben. Und das ist etwas, was ich in meiner Familie mitbekommen habe, in meiner Ursprungsfamilie und auch, was ich jahrelang auch meinen Kindern schon vorgelebt habe. Dieses Ganze, wir treffen Freunde, wir brauchen Alkohol. Wir gehen auf eine Weihnachtsfeier, wir brauchen Alkohol. Es gibt was zu feiern, wir brauchen Alkohol. Es ist jemand gestorben, darauf erst mal einen Schnaps. Also dass alle Situationen im Leben, egal ob sie besonders schön oder besonders beschissen sind, immer Alkohol im Spiel haben. Und wir da mit unseren Kindern ja auch vorleben, wie du das schon gesagt hast, der Hexentrunk oder dein Oberlegstrunk, den du da hattest. Das ist das Allheilmittel für alles. Und ich glaube, dass da unglaublich viel Potenzial liegt, auch über diesen Hebel der eigenen Kinder, überhaupt die Mütter auch zu erreichen und zu sagen, wie möchtest du eigentlich mal, dass deine Kinder in solchen Situationen, wie sie damit umgehen, wie sie Emotionalität erleben. Und ja, ich hoffe, dass ich damit das schaffe, Mütter zu erreichen, wenn sie es schon nicht für sich selber tun, was natürlich auch ein total lohnenswerter Weg wäre, das dann wenigstens für die Kinder zu machen. Ich bin sicher, dass du da viel erreichst. Ja, ich hoffe das sehr. Das ist nämlich etwas, wo, also gerade wenn die Kinder älter werden und meine Ältesten sind jetzt im Teenageralter, das ist auch mit ein Antrieb gewesen für mich tatsächlich zu sagen, ich will einfach gar nicht mehr trinken und ich will auch gar keinen Alkohol mehr im Haus haben, weil ich auch nicht möchte, dass der Weg zur Flasche für meine Kinder so leicht ist. Die kommen ja in das Alter jetzt, wo das auch spannend wird. Und ich werde denen definitiv kein Alkohol verbieten. Aber ich würde mich halt freuen, wenn die bewusst damit umgehen. Und bis jetzt, glaube ich, bin ich denen ein ganz gutes Vorbild, was das angeht. Also Alkoholexzesse hatten die beiden bisher noch nicht. Mal schauen, wie es weitergeht.

Isabel
Ja, das ist ja schon mal sehr gut, dass sie in dem Alter noch nicht viel damit in Berührung gekommen sind. Weil je früher man trinkt, desto höher hat man eine Wahrscheinlichkeit, dass man abhängig wird. Das ist was, das glaube ich unseren Eltern damals nicht klar gewesen sein konnte. Also man hatte das Wissen noch nicht und mittlerweile ist es relativ offensichtlich, egal was man anfängt, ob man auch das Rauchen oder was auch immer man anfängt, je früher man darauf konditioniert wird, während das Gehirn sich entwickelt, desto höher die Wahrscheinlichkeit für die Abhängigkeit.

Inga
Wo du da nochmal drauf zu sprechen kommst, hört man ja wieder deine Ausbildung auch durch, dass du da auch gelernt hast. Wenn ich jetzt ein Problem habe, du hast ein Buchprojekt, du hast eine Instagram-Seite, bietest du auch in irgendeiner Form Begleitung, Coachings an? Kann man dich buchen, kann man sich von dir begleiten lassen, wenn man merkt, ich habe hier ein Thema?

Isabel
Also das wird kommen. Die Ausbildung ist jetzt noch im Gange. Ich schreibe gerade meine Abschlussprüfung. Sobald ich meine Abschlussprüfung dann hinter mir habe, mein Zertifikat habe, werde ich mich registrieren und dann kann man bei mir auch Beratungen buchen.

Inga
Das wird auch schon im nächsten Jahres sein. Alles klar. Also kann ich nur jedem ans Herz legen, jetzt schon mal auf Suchtsicht zu gehen, auf Instagram. Da findet ihr Isabel, das Profil schon mal zu abonnieren, um nicht zu verpassen, wenn das Buch rauskommt. Und auch, wenn man die Möglichkeit hat, mit dir zu arbeiten, wenn man eben feststellt, man hat ein Thema und kommt da alleine nicht raus. Weil das auch etwas ist, wo ich denke, das ist das A und O. Jemanden zu haben, mit dem man sich austauschen kann. Erst mal drüber zu reden, völlig wertfrei. Den Mund aufmachen, jemanden haben, der zuhört und der den Weg schon gegangen ist, das ist einfach total viel wert, weil man davon unglaublich viel Wissen mitnehmen kann, Erfahrung mitnehmen kann und es den eigenen Weg raus aus der, wo auch immer man steht in dieser Grauzone, leichter machen kann. Vielen Dank, dass du da warst. Ich wünsche dir ganz viel Erfolg für deinen weiteren Weg und freue mich auf dein Buch. Ich werde mir das auf jeden Fall besorgen. Und wir bleiben über Instagram sowieso miteinander Kontakt. Und ihr alle hoffentlich auch. At Suchtsicht findet ihr, Isabel, auf Instagram. Schön, dass ihr dabei wart. Bis zum nächsten Sonntag. Alles Liebe, eure Inga. Das war Mensch-Mudi. So schön, dass du dabei warst.




# 22 – Alkoholfrei im Advent mit Isabel von @suchtsicht

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